Selbstsabotage ist Erfolgsvermeidung


Wenn wir über die Mechanik der Erfolglosigkeit sprechen, müssen wir auch tief in die vielfältige Welt der Selbstsabotage eintauchen. Diese liegt nämlich der hartnäckigen Nicht-Erreichung von Zielen, dem permanenten Scheitern glorreicher Pläne, dem Vergessen reichmachender Ideen, und dem wiederholten Verfehlen persönlicher Erfolge heimlich oft zugrunde.

 

Mit Selbstsabotage hat man es immer dann zu tun, wenn:

 

... einem plötzlich etwas viel wichtgeres einfällt, das man jetzt dringend machen muss ...
... wenn man plötzlich zu müde ist, um heute überhaupt anfangen zu können …

... wenn man mysteriöserweise gar nicht erst an das neue Projekt denkt …

... wenn man seine Unterlagen nicht zusammen hat .... 

... wenn wichtige Dinge entweder uauffindbar, plötzlich kaputt, oder eigentlich sowieso völlig unbrauchbar sind …
... wenn man noch ganz wichtige Dinge/Infos/Kontakte braucht, um anfangen zu können und        

    irgendwie nicht an diese herankommt …
... wenn man stundenlang persönliche Emails beantwortet, obwohl man eigentlich ja …

... wenn man plötzlich irgendwo sehr unangenehme Befindlichkeiten/ Schmerzen hat …

... wenn man sich plötzlich in eine zehrende Diskussion verstrickt wiederfindet …

... wenn man eine völlige Handlungsblockade erleidet und nicht mal anfangen kann …
                                                               TO BE CONINUED

Klingt das jetzt irgendwie fast lustig…? Ist es aber nicht, hier wird echtes Leid geschmiedet.
Wer in einer Selbstsabotage-Schleife festhängt, fühlt sich dem Tode näher, als dem Leben.
Er fühlt sich von seinen Kräften, seiner Inspiration, seiner Vision auf magische Weise abgeschnitten, als läge plötzlich ein schrecklicher Bann auf ihm.
Er fühlt sich als Versager, und das ist er auch tatsächlich, denn er versagt sich den eigenen Erfolg.

Das Geheimnis dahinter lautet: Wer sich selber sabotiert, der will eigentlich gar nicht erfolgreich sein! Interessant dabei ist nun natürlich: Und warum will er das eigentlich gar nicht, obwohl er doch genau das vorzuhaben glaubt …???

Dazu müssen wir erkennen: Selbstsabotage ist nur ein Symptom aber nicht die Ursache.
Das heißt, wir können uns jetzt lebenslang mit der Aufdeckung, der Benennung und Herkunft von verschiedensten Spielarten der Selbstsabotage beschäftigen, und kommen der Lösung unserer Blockaden doch keinen Millimeter näher.
Wir müssen wissen: Selbstsabotage ist die Auswirkung eines inneren Widerstandes
Und wo kommt dieser Widerstand her??? Die Antwort auf diese Frage ist vielschichtig und absolut individuell ... 

Ein paar Gesetzmäßigkeiten kann man jedoch festlegen: 
- Widerstand tritt immer dann auf, wenn nicht alle Teilnehmer eines Teams im selben Boot sitzen 
   und in die gleiche Richtung blicken. Das gilt für weltliche Teams, genauso wie für innere Teams. 
- Wenn in unserem inneren Team die Stimme eines Angsthasen hockt und von grausamen 
   Weltuntergangs-Phantasien faselt. Er wird er so lange alles blockieren, bis er angehört und 
   ganzheitlich beruhigt wurde. Wir müssen uns mit allen Aspekten unseres Selbst versöhnen!


Solche inneren Nörgel-Stimmen holt man sich nur dadurch auf die Seite der zuversichtlichen Macher, indem man dann das Tempo drosselt oder die Schritte verkleinert. So weit verkleinert, bis sie keine Angst mehr machen. Dieser kleine Angsthase braucht Sicherheit! Und das ist auch gut so, denn das ist unser evolutionäres Programm der vorausahnenden Gefahrenvermeidung: Veränderungen machen Probleme - Probleme machen Angst - Angst heißt es gibt eine Bedrohung - Bedrohungen können ganz schnell tödlich ausgehen! Das ist ein uraltes Vermeidungsprogramm, denn unsere Biologie hinkt uns einfacht ein paar Jahrtausende hinterher. Wir fühlen wir uns oft irgendwie bei Veränderungen unwohl - wer weiß schon, was dabei dann hinterher rauskommt …?!

Ein schwerer Denkfehler auf dem Weg zum Erfolg ist außerdem der in Deutschland verbreitete Irrglaube, dass man nur dann brillant sein kann, wenn man sich auch brillant fühlt. Seien wir doch auch mal realistisch zur Abwechslung ;-) und fragen uns: wann ist das denn bitte schon mal der Fall ...?!  Man kann so einfach nicht loslegen, weil man sich so uninspiriert und derrangiert fühlt! Morgen. Übermorgen. Nächste Woche. Nächsten Monat. Ostern … Tja.
Alles in allem ist das vielleicht der größte Gau überhaupt, denn wir haben wahrscheinlich vorher niemanden gecastet, der uns dabei hilft das möglicherweise schon schnell auftauchende Formtief zu ignorieren. Eine Tankstelle, damit wir weiter an die Idee und an uns  glauben und einfach weiterzumachen.
Wir glauben nämlich fälschlich: Wenn wir uns schlecht mit unserer Idee fühlen, dann liegt das unzweifelhaft nur daran, dass die Idee schlecht ist und wahrscheinlich wir selber auch!
Merke: Triff niemals eine Entscheidung, wenn Du Dich nicht gut fühlst.
Mach einfach nur weiter! Das ist übrigens ein Geheimnis, das die Erfolgreichen von den Erfolglosen unterscheidet: die Erfolglosen haben aufgegeben, wenn sie sich nicht mehr gut mit ihrer Idee fühlten. 
Die Erfolgreichen haben einfach weitergemacht, solange BIS sie sich wieder gut fühlten - nicht WEIL.

Es ist wichtig Erfolge nicht alleine zu planen und nicht alleine durchziehen zu wollen. 
Ohne Mannschaft in den Kulissen sind wir schnell verloren. Selbst die gößten Revolutionäre waren nicht alleine: Weder Jesus Christus,  Ché Guevara, noch Christus Kolumbus! Viele von uns nutzen nicht die Kraft von Tankstellen, die sie wieder mit ihrer Idee zusammenbringen und sie dafür erneut begeistern, weil sie Sie erinnern.

Es ist  meine Berufung diese Lücke für Sie zu schließen und Ihnen zu helfen Ihre Sabotage-Mechanismen auzuhebeln,  herauszufinden, was sie eigentlich wirklich wollen oder wollten und Sie dann dazu zu bringen den Erfolg zu haben, den Sie verdienen!